Meine Freunde

Als ich mein Goblindorf damals verlassen habe, um hierher in die Menschenstadt zu ziehen, habe ich nicht nur meine Familie, sondern auch jede Menge Freunde zurückgelassen. Die erste Zeit über (als ich hier noch niemanden kannte) war das wirklich schwierig für mich, und ich habe mehrfach überlegt, ob ich nicht doch wieder zurückgehen sollte.

Doch mittlerweile habe ich eine Menge Leute kennengelernt (Menschen und Goblins) und letztendlich auch neue Freunde gefunden, auf die ich mich verlassen kann. Und an dieser Stelle möchte ich sie euch einmal näher vorstellen.

Meine Clique

Meine besten Freunde sind Toni, Oskar, Karo und Kai. Das sind vier Goblins, die hier aufgewachsen sind und sich in der Menschenstadt bestens auskennen. Ich habe sie eher zufällig getroffen (bei einem meiner Aufträge als Versicherungsdetektivin), aber wir haben uns schnell angefreundet und sie haben mir schon eine Menge über diese Stadt beigebracht.

Toni ist der beste Kämpfer unserer Clique, sehr gutaussehend und wirklich süß. Er ist ein Jahr älter als ich, hat kurze, dunkelbraune Haare, endlos tiefe blaue Augen und einen beeindruckend muskulösen Körper. Und falls ihr es noch nicht gemerkt habe: Ich steh voll auf ihn. Er hingegen behandelt mich nur als gute Freundin (und nicht als Freundin). Ob da wohl jemals mehr draus wird? *seufz*

Oskar ist Tonis Bruder und eine wahrhaft treue Seele. Er ist zwei Jahre jünger als Toni, etwas hager und längst nicht so gut in Form (um genau zu sein: etwas dicklich für einen Goblin), aber ich mag ihn ebenfalls. Er hat mir bei meinen Ermittlungen schon oft weiterhelfen können, denn er ist ein wahres As im Fährtenlesen. Hey, ich bin ja auch gut im Spurenlesen, aber soo gut bin ich nicht.

Karo (eigentlich Karolin, aber wir nennen sie alle nur Karo) ist etwa in meinen Alter, sehr intelligent, aufmerksam und liest gerne. Klar, eine typische Streberin, könnte man sagen, und Streber sind bei den Menschen ja eher unbeliebt. Aber bei uns Goblins ist das anders. Wir schätzen eine kluge und listige Anführerin, und genau das ist sie für uns: unsere Kween.
Also zumindest offiziell. Denn seitdem ich mich ihnen angeschlossen habe, fühlt es sich irgendwie komisch an. Die Jungs orientieren sich mehr und mehr an mir (selbst Oskar, und der ist in Karo verknallt), ganz so, als ob ich ihre Kween wäre. Dabei habe ich diesen Titel nie beansprucht. Ich hoffe, das führt nicht irgendwann zum Streit zwischen uns, denn ich komme ansonsten eigentlich super mit ihr klar.

Der fünfte in unserer Clique ist Kai. Kais Familie lebt schon sehr lange unter Menschen, und ich glaube manchmal, das hat etwas zu sehr auf ihn abgefärbt. Neuerdings färbt er sich sogar die Haare rot und überlegt laut, ob er sich ein Zungen-Piercing machen lassen soll. Hey, nichts gegen Ohrringe oder so (trage ja selber welche), aber durch die Zunge? Also ich weiß ja nicht.
Er ist ein Jahr älter als ich, trotzdem ein Stück kleiner, aber ein sehr lustiger Zeitgenosse und für jeden Spaß zu haben. Karo wirft ihm manchmal sehnsüchtige Blicke zu und glaubt, dass es keiner merkt. Aber abgesehen von Kai wissen das alle.

So, das wars erstmal von meiner Clique, aber ich werde später sicher noch mehr über sie erzählen.

Menschliche Freunde und Bekannte

Auch wenn ich es anfangs nicht erwartet hatte, sind die meisten Menschen überraschend freundlich zu mir. Ja, einige sind nur neugierig, sehen mich als „das neue Spielzeug“ und fragen mich Löcher in den Bauch. Und natürlich es gibt auch Menschen, die uns  Goblins grundheraus ablehnen oder uns sogar grundlos beschimpfen. Aber ich habe eben auch schon echte Freunde gefunden, und die möchte ich hier nicht unerwähnt lassen.

Zunächst wäre da Uwe Ehmer. Er ist mein Nachbar und hat mir praktisch die hübsche Goblinhütte geschenkt, in dem ich nun wohne. Er ist schon etwas älter („Rentner“ sagen die Menschen) und zu Fremden manchmal etwas mürrisch, doch wenn man ihn erst einmal näher kennengelernt hat, ist er sehr umgänglich. Ich sitze abends oft bei ihm auf der Terrasse (oder im Winter in seinem Wohnzimmer), plaudere ein wenig und genieße den wundervollen Tee, den er immer extra für mich zubereitet.
Wenn ihr mehr über Uwe erfahren wollt: Ich habe ihn mal in einem Blogeintrag vorgestellt und im Wohnungsspecial erzähle ich, wie wir uns damals kennengelernt haben.

Als nächstes hätten wir da Sandra. Sie arbeitet für die gleiche Versicherung wie ich, jedoch nicht als Detektivin, sondern in der Verwaltung. Erhlich gesagt weiß ich gar nicht genau, was sie da verwaltet, aber wir treffen uns oft zum Quatschen in der Kaffeeküche und sie hat mir schon jede Menge über die Bräuche und Rituale der Menschen beigebracht. Zum Beispiel die Verehrung von sogenannten „Prominenten“, die sich durch das Austauschen von (oft unwahrem) Tratsch, das Sammeln von Unterschriften und das laute Kreischen bei zufälligen (oder nicht ganz so zufälligen) Begegnungen äußert. Außerdem ist sie auch eine gute Quelle für Menschenschimpfworte („Schlampe“), mit denen sie andere Kollegen und Kolleginnen gern bedenkt.

Nicht weit von mir, etwa zwei Blöcke entfernt, wohnt außerdem noch ein sehr aufgeweckter Junge namens Max, über den ich in meinem Blog schon öfters berichtet habe. Er geht noch zur Schule, interessiert sich allerdings mehr für andere Dinge und taucht ab und zu unverhofft vor meiner Tür auf. Meist mit sehr merkwürdigen Anliegen. Warum er das tut, weiß ich auch nicht. Ich halte mich sonst eher von ihm fern.

Zum Schluss möchte ich noch Alex erwähnen, ebenfalls ein Junge aus der Nachbarschaft. Mit ihm hatte ich bisher wenig zu tun, aber Uwe schwört auf ihn, wenn er mal wieder Probleme mit seinem Computer hat.

So, fürs erste wars das, aber ich werde die Liste später sicher nocht ergänzen. Falls ich jemanden vergessen habe, lasst es mich wissen 😉

Meine Freunde

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