Abkühlung

28. Juli 2013 um 19:07 Uhr unter Allgemein

Uff. Nach der unglaublichen Hitze der vergangenen Tage kam gerade die lang ersehnte Abkühlung in Form eines kurzen Regenschauers.

Aber die war aber auch bitter nötig, sage ich euch. Übers Wochenende konnte ich mich ja noch ganz gut im nahen Badesee abkühlen, doch morgen ist schon wieder Montag und ich muss arbeiten. Unvorstellbar, bei so einer Affenhitze.

Na zum Glück ist die Temperatur ja nun wieder auf ein erträgliches Maß gesunken. Bleibt nur zu hoffen, dass sich mein schlaues Telefon irrt und es nächsten Freitag nicht schon wieder so heiß ist. Ich weiß wirklich nicht, wie ich das überleben soll.

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Story-Update

27. Juli 2013 um 12:43 Uhr unter Update

Story 33 veröffentlicht: Im Dorf

Ein Blick auf die nächste Story

26. Juli 2013 um 12:30 Uhr unter Allgemein

So. Jetzt, nach vier Wochen Wohnungsspecial, ist es morgen mal wieder an der Zeit für meine stinknormale Story.

Hierbei werde ich erneut den Blickwinkel wechseln und euch zur Abwechslung einen Teil der Geschichte aus der Perspektive eines Menschen erzählen. Wie ihr morgen selbst lesen werdet, habe ich diesen Teil nicht persönlich miterlebt, doch ich finde die direkten und indirekten Auswirkungen meiner Handlungen sehr interessant und möchte sie euch nicht vorenthalten.

Ansonsten kann ich euch hier schon mal verraten, dass die Story spannend weitergeht, denn der ominöse Magier wird mich noch einige Zeit auf Trab halten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Weiterlesen.
Eure Gertrud

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Goblinwohnung für Gertrud

23. Juli 2013 um 17:20 Uhr unter Allgemein

So, nun wisst ihr es also. Naja, zumindest diejenigen von euch, die den vierten und letzten Teil des Wohnungsspecials gelesen haben.
Ich rede natürlich von meiner supertollen Wohnung.

Die ist nicht nur superschick, sondern auch ganz nach Art der Goblins, nur etwas moderner, sozusagen. Wie alle Goblinhütten ist sie leicht oval, aus gutem, festen Holz gebaut und hat ein ebensofestes, kegelförmiges Strohdach. Naja gut, mein Dach ist mit Menschendachziegeln bedeckt, aber obwohl ich anfangs ein paar Vorurteile dagegen hatte, konnte ich doch erfreut feststellen, dass sie nicht herunterfallen und auch starkem Regen mit Erfolg trotzen.

Eine andere, recht angenehme Menschenidee ist die Isolierung. Wir Goblins bauen ja meist nur eine einfache Holzwand, doch die Menschen haben eine doppelte gebaut (innen und außen) und ganz merkwürdiges Zeug dazwischengepackt, welches die Kälte des Winters und die Hitze des Sommers draußen hält. Da steckt bestimmt irgendeine Art von Magie dahinter, anders kann ich mir das gar nicht erklären.

Eine andere Form der Magie erwartet mich jeden Morgen und Abend in meinem Anbau, den mein Freund Uwe „Badezimmer“ nennt. Dort kommt nicht nur das Wasser aus der Leitung (das gibt es ja auch schon in einigen Goblindörfern), nein es wird auch noch durch einen wahrhaft zauberhaften Apparat erwärmt. Da macht das Duschen gleich doppelt Spaß, besonders morgens.

Als Krönung hat mir Uwe auch noch einen Stromanschluss legen lassen, so dass ich nicht nur jederzeit mein supertolles Handy aufladen, sondern auch diesen Laptop mit Strom versorgen kann, an dem ich immer meine Blogeinträge und Stories schreibe. Also wenn sie euch gefallen, bedankt euch bei Uwe, denn ohne Strom wäre das alles nie möglich gewesen. 😉

Und wo wir gerade dabei sind: Uwe hat nicht nur die Hütte in seinen Garten bauen, Strom- und Wasserleitungen legen und mich hier kostenlos wohnen lassen. Nein, er hat mir sogar das Stückchen Land, auf dem sie stehen, ganz offiziell geschenkt. Damit bin ich nun stolze Grundstücksbesitzerin, was ich echt klasse finde, auch wenn ich dafür ein bisschen Miete an den Menschenstaat zahlen muss (sie sagen „Grundsteuer“ dazu).

Zum Schluß bleibt mir also nur noch eins zu sagen: Vielen vielen Dank Uwe für diese supertolle und supermoderne Goblinhütte! Ich wohne wirklich sehr sehr gerne hier, ein besseres Geschenk hättest du mir nicht machen können. Tausend Dank!

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Wohnungsspecial Teil 4

20. Juli 2013 um 14:43 Uhr unter Update

Der vierte und letzte Teil des Wohnungsspecials ist online: Eine lohnende Investition Teil 4

Meine erste Beschattung

17. Juli 2013 um 16:49 Uhr unter Allgemein

Als Versicherungsdetektivin beschatte ich heutzutage ja recht oft jemanden. Erst neulich habe ich einen ungeschickten Dieb beschattet und dadurch herausgefunden, wo er sein geklautes Diebesgut aufbewahrte. Der hat vielleicht blöd geguckt, als die Polizei am nächsten Tag dort auf ihn gewartet und ihn festgenommen hat. Hihihi.
Aber eine erfolgreiche Beschattung ist längst nicht so einfach, wie es aussieht. Insbesondere dann, wenn man allein arbeitet. Schließlich ist nicht jeder Dieb so dumm, mich direkt zu seinem Versteckt zu führen. Im Gegenteil: Die meisten passen höllisch auf, und ich muss mir ständig etwas Neues einfallen lassen, um weder entdeckt noch abgehängt zu werden.

Meine ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet habe ich übrigens gemacht, als ich ein paar Betrüger für meinen Freund Uwe überprüft habe. Vielleicht habt ihr die Ergebnisse meiner Bemühungen ja schon im dritten Teil des Wohnungsspecials gelesen, doch ich möchte mal eines klarstellen: So einfach, wie sich das dort liest, war es ganz und gar nicht!

Zugegeben, ich habe es mir auch viel einfacher vorgestellt. Eine Beschattung kann doch nicht so viel anders sein, als einer Fährte zu folgen, dachte ich. Doch meine Kenntnisse im Spurenlesen kann ich hier, mitten in einer Menschenstadt, in der jeder Weg gepflastert und jeder Straße geteert ist, so gut wie niemals anwenden.
Ich glaube, man kann es eher mit dem Ausspionieren eines feindlichen Lagers vergleichen, in dem mich (außer meiner Zielperson) niemand durch einfaches Angucken als Spion identifizieren kann. Denn wenn ich dann doch identifiziert werde, bin ich in jedem Fall geliefert.

Und so habe ich dann also versucht, genügend Abstand zu halten, meine Zielperson nicht zu auffällig anzustarren und mich allgemein möglichst unauffällig im Hintergrund zu halten. Was bei der für mich ungewohnten Umgebung (nämlich der Stadt) und all den ungewöhnlichen Orte, an die ich dabei gelangte, gar nicht so einfach war. Im Laufe meiner Beschattungsaktionen war ich schon in Schulen, Straßenbahnen, Flughäfen, Bahnhöfen, Einkaufszentren, auf hohen Brücken und in dunklen Tunneln. Manchmal bin ich richtig froh, wenn ich irgendwann wieder in einem der mieseren Viertel der Stadt angekommen bin, und sei es einfach nur deshalb, weil ich mich dort mitlerweile super auskenne.
Wieso führen mich meine Beschattungen eigentlich so oft dahin?

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Wohnungsspecial Teil 3

13. Juli 2013 um 09:09 Uhr unter Update

Teil 3 des Wohnungsspecials ist da: Eine lohnende Investition Teil 3

Mein liebstes Spielzeug

11. Juli 2013 um 17:22 Uhr unter Allgemein

Wer den 2. Teil des Wohnungsspecials gelesen hat, der weiß ja schon, woher ich es habe: mein Mobiltelefon. Ich hatte nämlich lange Zeit keins und wusste auch gar nicht, wofür ich das brauchen sollte. Bis mein Freund Uwe es mir geschenkt hat. Und nun kann ich mir das Leben ohne gar nicht mehr vorstellen.

Was ich damit alles machen kann! Anfangs dachte ich ja, man könnte damit nur telefonieren, aber weit gefehlt. Ich kann auch Fotos machen, Videos aufnehmen, im Internet surfen, das Wetter vorhersagen, kurze Nachrichten verschicken (auch mit Bild!), Musik hören und und und. Un. Glaub. Lich.

Mittlerweile nutze ich es auch als Terminplaner und – ganz wichtig für eine Versicherungsdetektivin wie mich – als Notizblock für unterwegs. Außerdem brauche ich keine Karten mehr (die sind alle in dem kleinen Telefon drin!), und falls ich mal verschlafe, weckt es mich automatisch. Ganz schön schlau von ihm, nicht wahr?

Also ich bin von der Technik der Menschen ja nicht immer so begeistert. Ihre Autos zum Beispiel: Die machen doch nur unnötig Lärm und Dreck. Vollig unnütz also. Aber dieses schlaue Telefon ist einfach nur toll. Ich weiß nicht, wie ich ohne überleben soll. Wie hab ich das früher nur gemacht?

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Wohnungsspecial Teil 2

6. Juli 2013 um 14:07 Uhr unter Update

Teil 2 des Wohnungsspecials ist da: Eine lohnende Investition Teil 2

Internet-Recherche

5. Juli 2013 um 07:35 Uhr unter Allgemein

Für euch ist das Internet wahrscheinlich eine Selbstverständlichkeit. Und ja, ich muss zugeben, dass ich mich mittlerweile auch sehr daran gewöhnt habe. Aber es ist noch gar nicht so lange her, da war das alles völlig neu für mich. Wir Goblins haben nämlich kein Internet in unseren Goblindörfern (wir haben ja nicht einmal Strom), und in meiner ersten Wohnung gab es auch keins.

Zum ersten Mal benutzt habe ich es, als ich richtig verzweifelt auf Wohnungssuche war. Ein Markler hatte es erwähnt, als wäre es ganz normal, dass man sich vor einer Wohnungsbesichtigung zuerst im Internet informieren würde. Dass Internet für Goblins alles andere als normal ist, konnte er dann überhaupt nicht verstehen. Ha! Dem habe ich dann erstmal ganz schön den Kopf gewaschen…

Doch ich schweife ab. Also nachdem mir der Markler davon erzählt hatte, habe ich gleich ein Internetcafe aufgesucht. Achja, ich weiß noch genau, dass ich total glücklich war, als ich dann zum ersten Mal „online“ war. War das toll! Doch was nun? Zuerst habe ich nur wild „herumgeklickt“, was mir einige merkwürdige Blicke der anderen Cafebesucher einbrachte. Bis sich dann schließlich ein netter junger Mann erbarmte und mir ein paar Sachen erklärt hat. Zum Beispiel, was ein „Browser“ macht, was „Links“ sind und wie man richtig „googelt“. Die Grundlagen sozusagen.

Aber als ich das erstmal begriffen habe, hat es mir richtig Spaß gemacht! Besonders dieses „Googlen“ ist einfach klasse! Man gibt einen Begriff ein und schwuppdiwupp zeigt die Suchmaschine tausende von Internetseiten dazu an. Das beeindruckt mich jedes Mal aufs neue.

Naja, eine schöne Wohnung habe ich damit trotzdem nicht gefunden. Aber es hat mir sehr gut weitergeholfen, als ich für Uwe etwas herausfinden sollte. Dem konnte ich dann mit meinen spärlichen Internetkenntnissen imponieren. Doch das könnt ihr ja morgen im 2. Teil meines Wohnungsspecials nachlesen.

Und heutzutage hilft es mir das Internet natürlich sehr bei meinen Recherchen, die ich als Versicherungsdetektivin durchführen muss. Und wenn ich so darüber nachdenke, mache ich da fast das Gleiche, was ich damals für Uwe gemacht habe. Ich habe wohl einfach ein Händchen für Ermittlungen. Apropos: Auf gehts, ich muss an die Arbeit.

Bis bald
Eure Gertrud

[Update 6.7.: Link eingefügt]

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