WM 2014: USA gegen Deutschland

26. Juni 2014 um 20:59 Uhr unter WM 2014

Da war es nun, das letzte Gruppenspiel. Und ich muss sagen: Ich bin etwas enttäuscht.

Der Beginn war noch ganz in Ordnung: Beide Teams traten stark auf, doch es zeigte sich schnell, dass das deutsche Team das Spiel dominieren würde, den die USA kam kaum in die Nähe des deutschen Tors.

Dennoch verlief die erste Halbzeit eher ruhig. Beide Teams konzentrierten sich im Dauerregen auf ihre Defensive, dadurch gab es kaum Torchancen und das Spiel blieb torlos und eher langweilig. Ein Glück dass Toni neben mir saß, da konnte ich wenigstens etwas kuscheln.

In der zweiten Halbzeit war eigentlich nur das 0:1 in der 55. Minute erwähnenswert: Den Kopfball konnte der Torward aus den USA zwar noch halten, den Nachschuss jedoch nicht. Der weitere Verlauf war wieder langweilig und ich habe ehrlich gesagt eher mit Karo gequatscht als dem Spiel zu folgen. Erst kurz vor Schluss gab es noch mal zweit gute Chancen für die USA, doch ins Tor ging der Ball nicht und so blieb es beim 0:1.

Insgesamt ziehen nun beide Teams ins Achtelfinale ein: Deutschland als Gruppenerster und die USA ganz knapp vor Portugal als Gruppenzweiter.

Die Siegesfeier war ebenfalls etwas verhalten und ich habe mich dann auch recht früh verabschiedet. Immerhin muss ich morgen arbeiten und ein richtiger Grund zum Feiern war dieses Spiel ja nun wirklich nicht. Hoffen wir mal, dass das Achtefinale wieder spannender wird.

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WM 2014: Deutschland gegen Ghana

21. Juni 2014 um 23:16 Uhr unter WM 2014

Nach der fantastischen Siegesfeier beim letzten Deutschland-Spiel habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch heute am Public Viewing teilzunehmen und das zweite Gruppenspiel zusammen mit meiner Clique (und jeder Menge Fans) zu genießen. Doch irgendwie war dieses Mal alles anders.

Beide Teams spielten von Anfang an sehr offensiv und eindeutig auf Sieg, was ein spannendes Spiel versprach. Die gute Stimmung wurde jedoch leicht getrübt, als im Stadion plötzlich abseits des Balls die Fahnen der deutschen Fans abgehängt wurden – anscheinend völlig grundlos, auch wenn sofort einige wilde Spekulationen die Runde machten. Weder die Zuschauer im Stadion noch die Fans um mich herum waren davon begeistert, doch was genau dahinter steckte, weiß ich leider immer noch nicht. Ich kann nur soviel sagen, dass die Fahnen kurz darauf wieder aufgehängt wurden und dann auch hängen blieben.

Ansonsten war jedoch gute Stimmung im Stadion. So wanderte sogar minutenlang eine „La Ola“ durch die Reihen, welche ich bis dahin gar nicht kannte, aber sehr beeindruckend fand. Ich finde, das sollten wir Goblins bei unseren Spielen auch mal einführen.

Leider wurde das Spiel nach dem guten, offensiven Start mit vielen Torchancen im Laufe der ersten Halbzeit immer ruhiger, bis in der vierzigsten Minute fast gar nichts mehr passierte. Was war denn da nur los? Fast möchte man meinen, die spieler hätten eine Pause eingelegt. Kurz darauf wurde es zum Glück wieder etwas spannender, doch ein Tor fiel weiterhin nicht.

Doch das änderte sich in der zweiten Halbzeit: In der 51. Minute startete das deutsche Team einen schnellen Angriff über die rechte Seite, gefolgt von einer guten Flanke und dann flog der Ball auch schon per Kopfball ins Netz: 1:0! Grußer Jubel um uns herum und wir ließen uns natürlich prompt mitreißen, ignorierten die abendliche Kühle, feierten mit ihnen und spekulierten wild über den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale.

Leider starb die Euphorie schon drei Minuten später abrupt ab, denn Ghana glich in einer ähnlichen Situation aus: Flanke von rechts und Kopfball ins Tor, nur dieses Mal eben ins deutsche: 1:1 in der 54. Minute.

In der 63. Minute dann der Tiefschlag: Ghana klaute den Ball an der Mittellinie und stürmte nach vorne. Ein ghanaischer Stürmer ließ die deutsche Abwehr dann schließlich einfach stehen, stand plötzlich allein vorm deutschen Tor und pfügte den Ball gekonnt ins Netz: 1:2.

Entsetzen bei den deutschen Fans. War das Spiel schon verloren?
Das deutsche team gab sich zwar nicht geschlagen und stürmte entschlossen nach vorne, doch Ghana hielt ebenso entschlossen dagegen, stürmte bei Ballbesitz ebenso schnell und gönnte ihnen keine Verschnaufpause.

In der 71. Minute dann der ersehnte ausgleich: Ein Eckball flog zentral vors Tor, wird geköpft, verlängert und landete endlich unhaltbar im Netz: 2:2.

Auch danach blieb das Spiel spannend, denn kein Team wollte sich mit einem Unentschieden zufrieden geben. Trotzdem fiel kein Tor mehr und es blieb beim 2:2.
Kurz vor dem Abpfiff gab es noch einen harten Zusammenprall zweier Spieler (Kopf gegen Schulter), woraufhin der deutsche Spieler stark blutete. Nähere Details blieben zunächst unklar, doch das Bangen um eventuelle schlimme Verletzungen überschattete die ansonsten gute Stimmung etwas.

Insgesamt war der Abend wirklich spannend und unterhaltsam, doch die Siegesfeier fiel nach dem Unentschieden natürlich aus, was mich etwas enttäuschte. Andererseits ist das Achtelfinale für das deutsche Team ja auch weiterhin möglich, während Ghana um ein vorzeitiges Aus bangen muss. Ich habe mir jedenfalls fest vorgenommen, auch das nächste Deutschland-Spiel auf der großen Leinwand anzugucken.

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WM 2014: Deutschland gegen Portugal

16. Juni 2014 um 23:26 Uhr unter WM 2014

Was für ein Spiel! Und was für eine Siegesfeier! Bin gerade erst nach hause gekommen, obwohl das Spiel doch schon um 20 Uhr beendet war. Doch – der Reihe nach.

Da all meine menschlichen Freunde und Arbeitskollegen so von diesem Spiel geschwärmt haben, dachte ich mir, das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt um das oft erwähnte Public Viewing auszuprobieren. Falls jemand den Begriff nicht kennt: Public Viewing  bedeutet, dass viele Menschen an einem öffentlichen Ort zusammenkommen und sich dort gemeinsam etwas auf einer riesigen Leinwand angucken. So ähnlich wie im Kino, aber unter freiem Himmel.

Und tatsächlich gibt es selbst in der vergleichsweise kleinen Stadt, in der ich wohne, eine ganze Reihe von Orten, an denen dieses  Public Viewing angeboten wurde. Ich habe mich dann aber bewusst nicht für die größte Leinwand, sondern für einen der kleineren Orte entschieden. In diesem Fall ein Gasthaus, an dessen Außenwand eine übergroße Leinwand befestigt war. Davor gab es viele Tische, Stühle und Bänke und natürlich auch jede Menge alkoholischer Getränke.

Die Idee mit dem  Public Viewing hatte ich eher spontan, und so hatte ich meiner Clique nur eine kurze Nachricht geschickt, und das auch noch relativ kurzfristig. Trotzdem ließen sie mich nicht im Stich und waren sogar noch vor mir vor Ort.

Sie Stimmung war schon vor dem Spiel sehr angenehm und die Menschen behandelten uns sehr anständig. Niemand schien sich daran zu stören, dass sich ein paar Goblins unter die Zuschauer gemischt hatten. Im Gegenteil: Man machte uns sogar uns extra Platz, damit wir die Partie trotz unserer geringeren Größe in voller Pracht genießen konnten.

Also bestellten wir einen großen Schluck gegen den Durst (obwohl es heute gar nicht so heiß war) und dann ging es auch schon los.

Beide Teams zeigten sich zu Beginn von ihrer besten Seite: In schönen, schnellen Angriffe arbeiteten sie sich nach vorne und es gab in den ersten Minuten bereits viele Torschüsse und erste Chancen für beide Seiten.

So zum Beispiel in der 10. Minute, als Deutschland nach vorne stürmte, sich geschickt vors Tor kombinierte und der deutsche Stürmer dann – im Strafraum gefoult wird und zu Boden geht. Eine gelbe Karte gegen Portugal und ein Elfmeter für Deutschland sind die logischen Folgen, Deutschland nutzt die Chance: 1:0 in der 12. Minute.

Hier sei noch ewähnt, dass einige Spieler Portugals gegen den Elfmeter protestierten, doch nach genauer Betrachtung der Wiederholung erscheint mir die Entscheidung völlig in Ordnung.

Und wer gedacht hat, dass Portugal nach dem frühen Rückstand aufgeben würde, der lag weit daneben. Sie kämpften nur um so verbissener und attackierten den deutschen Spielaufbau schon sehr früh. Trotzdem schafft es Deutschland weiter nach vorne, wenn auch deutlich mühsamer als zuvor.

Im Kontrast dazu fällt auf, dass sich Deutschland zum Verteidigen viel weiter zurückzieht und den Gegner erst in der eigenen Hälfte attackiert. Hier wollten sie wohl einen schnellen Gegentreffer um jeden Preis verhindern, und der Plan geht vorerst auf.

Doch dann, eine knappe Viertelstunde später, schafft es Portugal mit einem langen Pass nach vorne doch bis vor das deutsche Tor: Der Torschuss aus zwanzig Metern verfehlt das Tor nur knapp und saust unhaltbar über die Latte. Schrecksekunde bei den deutschen Zuschauern, doch es ist ja nochmal alles gut gegangen.

Und die Antwort Deutschlands lässt auch nicht lange auf sich warten. Ein schneller Angriff über rechts kann zwar kein Tor erzielen, dafür aber eine Ecke. Es folgt eine perfekte Flanke zentral vors Tor, ein Kopfball und Toooooor! 2:0.

Die Stimmung hier beim Public Viewing ist mit jedem Tor deutlich gestiegen, doch die Stimmung der portugisischen Spieler anscheinend nicht. In der 37. Minute geht zunächst ein Deutscher im Laufduel mit einem Portugiesen zu Boden, nachdem er dessen Hand hart ins Gesicht bekam – eine Szene, die zunächst einmal nicht gepfiffen wurde. Doch während das Spiel weiterläuft und der Ball längst ganz woanders ist, geht der Portugiese zu dem am Boden sitzenden Deutschen zurück, provoziert ihn stark und gibt ihm schließlich einen leichten Kopfstoß.

Das hat nun auch der Schiedsrichter mitbekommen und unterbindet die wütende Reaktion des Deutschen mit schrillen Pfiffen und das hähmische Grinsen des Portugiesen mit einer roten Karte gegen ihn. Den anschließenden Freistoß kann Deutschland zwar nicht verwerten, doch Portugal spielt von nun an nur noch zu zehnt.

Ehrlich, die Szene kann ich absolut nicht verstehen. Was hat sich der portugisische Spieler nur dabei gedacht? Dass eine derartige Aktion eine rote Karte zur Folge hat, sollte ine Profifußballspieler wissen, und dass eine rote Karte dem eigenen Team nicht gerade hilft, ebenfalls.

Ich meine: Klar, auch bei uns Goblins gibt es mal das eine oder andere regelwidrige Foul. Das wird dann auch gepfiffen, es gibt Freistoß und vielleicht wird mal eine Karte verteilt. Aber da bleibt trotzdem alles im Rahmen, denn es geht immer um das eigentliche Ziel des Spiels, nämlich Tore zu schießen (oder eben zu verhindern, dass der Gegner den Ball ins Netz haut). Eine solche Aktion abseits des Spielverlaufs ist mir jedoch völlig unverständlich.

Trotzdem ging das Spiel weiter, wenn auch auf dem Platz mit merklich gedämpfter Stimmung, während die Menschen um mich herum nur die Schultern zuckten oder den Kopf schüttelten und dann mit einem lauten Schland! auf die zwei Tore anstießen.

Und der nächste Grund zum Anstoßen und Feiern ließ auch nicht lange auf sich warten: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab es zunächst einiges Hin und Her vor dem portugisischen Tor, dann endlich eine Flanke und freies Schußfeld für den deutschen Stürmer. Der Torward ist zwar noch mit dem Fuß dran, aber dann ist der Ball auch schon im Netz: 3:0.

Anschließend wurde der 3:0 Halbzeitstand nun erst recht gefeiert und wir Goblins haben uns von der guten stimmung mitreißen lassen. Vielleicht habe ich dabei das eine oder andere Glas zuviel getrunken, denn an die zweite Halbzeit kann ich mich kaum noch erinnern, obwohl ich mich jetzt schon wieder völlig nüchtern fühle.

Jedenfalls wirkte Portugal zu Beginn der zweiten Halbzeit schon fast verzweifelt, während Deutschland zwar mit leicht vermindertem Tempo, aber doch stabil und souverän das Spiel beherschte.

Natürlich gab es weiter gute Aktionen auf beiden Seiten, aber während Deutschland auf Ballbesitz und Kombinationen setzte (teilweise auch etwas zu kompliziert), versuchte sich Portugal eher in schnellen Kontern – wenn sie denn mal an den Ball kamen.

Für Aufregung sorgte dann eine Szene in der 75. Minute. Nach einem schnellen Konter Portugals und einem Torschuss, der vom Torward jedoch geblockt wurde, wollte sich ein Portugiese den Ball schnappen und zum Nachschuss ansetzen. Doch ein deutscher abwehrspieler war schneller, traf den Ball – und leider auch den Portugiesen, der im Strafraum zu Boden ging.

Trotzdem gab es dann keinen Elfmeter; eine Entscheidung, die durchaus fragwürdig war, jedoch (meiner Meinung nach) die einzige Fehleinschätzung des Schiedsrichters in diesem Spiel.

In Portugal wird man sich mit dieser Szene sicher ausführlicher beschäftigen, doch in Deutschland schenkte man eher der 78. Minute die volle Aufmerksamkeit: Hier blockte der Torward Portugals einen Torschuss im Fallen, doch der Ball prallte ab, ein deutscher Stürmer schnappte ihn sich und schob ihn am Torward vorbei ins Tor: 4:0 und große Begeisterung bei den deutschen Fans.

Bemerkenswert war dann nur noch ein Freistoß Portugals in der 85. Minute, etwa dreizig Meter vom Tor entfernt. Die Mauer wurde nur von einem einzelnen deutschen Spieler gebildet, doch der Portugiese schaffte es, ihm den Ball voll gegen die Beine zu schießen. Leichte Schadenfreude war die Folge bei den  deutschen Fans, Frust die bei den Spielern Portugals.

Nach einer turbulenten ersten Halbzeit folgte also eine eher ruhige zweite, in der aber trotzdem viel gelacht und getrunken wurde. Und die anschließende Feier (inklusive Autokorso mit lautem Gehupe, einmal durch die Innenstadt und dann im Kreis herum) war wirklich sehenswert.

So, jetzt muss ich aber schnell ins Bett. Der Wecker wird morgen früh unbarmherzig genug sein. Aber egal: Beim nächsten Public Viewing bin ich mit Sicherheit wieder dabei.

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WM 2014: Brasilien gegen Kroatien

13. Juni 2014 um 00:10 Uhr unter WM 2014

Hui, diese Fußballspiele beginnen aber ganz schön spät. Jetzt ist es schon nach Mitternacht und ich muss morgen doch wieder früh raus…  *gähn*

Aber gelohnt hat es sich trotzdem. Das Eröffnungsspiel war wirklich spannend, nicht zuletzt wegen einer sehr fragwürdiger und in meinen Augen völlig falscher Entscheidungen des Schiedsrichters. Doch letztendlich haben die Gastgeber verdient gewonnen, also was solls.

Dabei sah es zunächst gar nicht danach aus. Die Spieler in rot-weiß waren von Anfang an sehr angriffslustig und wurden mit einem frühen Tor belohnt, auch wenn der Torschütze ein Brasilianer war. Na, zumindest hatte Uwe mit seiner Vorhersage Recht, das Brasilien das erste Tor schießt.

Doch nach der ersten gelben Karte (die bei den Menschen übrigens rechteckig sind) drehte Brasilien auf und erstürmte blitzartig das gegnerische Tor: 1:1. Das Spiel blieb von da an sehr spannend, doch bis zum Ende der ersten Halbzeit schaffte es kein Team, ein weiteres Tor zu erzielen.

Nach der Halbzeitpause wirkte Brasilien zunächst etwas verunsichert, Kroatien machte gut Druck, wurde jedoch nicht mit einem eigenen Tor belohnt. Statt dessen schenkte der Schiedsrichter den Brasilianern einen Elfmeter, nachdem im Strafraum genau gar nicht vorgefallen war: 2:1.

Kroatien wirkte nun eher mutlos, es gab nur wenige gute (und letztlich erfolglose) Einzelaktionen einiger Spieler. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal spannend, doch das ersehnte Tor für Kroatien blieb aus. Stattdessen gab es dann in der Nachspielzeit noch ein Tor für Brasilien: 3:1 Entstand.

Mein Fazit dieser Partie: Auch die Menschen können ganz passabel Fußball spielen, auch wenn es bei uns Goblins deutlich rabiater zugeht (íhre Regeln für Fouls sind doch sehr streng, verglichen mit unseren). Allerdings brauchen sie bessere Schiedsrichter, oder der Schiedsrichter braucht eine Brille. Denn eins ist sicher: So eine Fehlentscheidung hätte sich ein Goblin-Schiedsrichter sicher nicht geleistet.

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Fußballfieber

10. Juni 2014 um 18:46 Uhr unter WM 2014

Also normalerweise sind es im Büro ja wir Frauen, die tratschen. Doch heute waren uns die Männer weit voraus. Und natürlich gab es nur ein Thema: Fußball. Genauer gesagt: die anstehende  Fußball -Weltmeisterschaft.

Natürlich ist uns Goblins das Fußballspiel nicht unbekannt.  Viele unserer Clans haben  eine Mannschaft und treten mit Begeisterung gegen andere Clans an, und das schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten. Ich bin mir sogar sicher, dass wir Goblins die ersten Fußballspieler waren und sich die Menschen das bei uns abgeguckt haben.

Unsere Regeln sind aber etwas anders. So spielen wir zum Beispiel nur mit zehn Goblins pro Team und ein Spiel dauert bei uns zwei mal vierundvierzig Minuten. Außerdem kann es bei uns kein Unentschieden geben, da in diesem Fall immer ein Elfmeterschießen folgt. Aber der wichtigste Unterschied ist wohl, dass wir mit gemischten Teams spielen, also Männer und Frauen gleichermaßen.

Wenn ich so darüber nachdenke, sind vielleicht diese doch sehr unterschiedlichen Regeln der Grund dafür, warum wir Goblins bei der Menschen-Fußball-Weltmeisterschaft nicht teilnehmen dürfen. Oder sie haben Angst davor, dass wir sie trotz unserer deutlich geringeren Größe einfach vom Platz fegen würden.

Na wie dem auch sei. Einige Spiele werde ich mir auf jeden Fall mal angucken. Und ich bin gespannt, ob die Menschen es schaffen, mich mit ihrer Fußballtechnik zu beeindrucken.

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