Wohnungsspecial

Die richtige Wohnung zu finden ist gar nicht so leicht. Ich glaube, das kann jeder bestätigen, der schon mal eine gesucht hat.

Zunächst gibt es eine ganze Reihe von Fragen, die wir Wohnungssuchenden stellen müssen. Wie groß ist die Wohnung? Wie viele Zimmer hat sie? In welchen Zustand ist sie? Hat der Vormieter sie gut gepflegt? Muss sie renoviert werden? Hat sie einen Balkon oder eine Terrasse? Und – für Menschen besonders wichtig – wie gut ist die Aussicht?

Doch selbst wenn wir all diese Fragen zufriedenstellend beantworten können, so bleibt doch ein Kriterium übrig, welches letzten Endes immer den Ausschlag gibt: Ob die Wohnung mehr sein kann als nur eine Unterkunft – ein Heim.

Ich glaube, dass unser wahres Heim, also der Ort, an dem wir aufgewachsen sind, dabei eine große Rolle spielt. Und so war es eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass ich, eine Goblin, die in einer gemütlichen, leicht ovalen Holzhütte aufwuchs, mich mit den kalten, rechteckigen Steinwohnungen der Menschen nicht so recht anfreunden konnte.

Also suchte ich und suchte ich in der Hoffnung, doch noch irgendwo eine passende Wohnung für mich zu finden und war bald der Verzweiflung nahe, bis – ja, bis ich einen netten Menschen traf, mit ihm ins Gespräch kam und am Ende viel mehr Hilfe von ihm erhielt, als ich es mir je hätte träumen lassen.

Und genau diese Geschichte möchte ich euch jetzt erzählen.

 

Eine lohnende Investition Teil 1

Mürrisch schlürfte Uwe Ehmer zu seiner Haustür und zog sie auf. Es war ein früher Montagmorgen, den er viel lieber ungestört in seinem Garten verbrachte. Und zwar allein, nur mit einer Kanne Kaffee und der Morgenzeitung.

Entsprechend missmutig musterte er den junger Mann, der vor ihm stand, ihn breit anlächelte und ihm dabei eine Reihe perfekter, weißer Zähne zeigte. Dies sollte ihn wohl attraktiv wirken lassen, doch Ehmer erinnerte es nur an seine Dritten und an die unangenehmen Druckstellen, die sie hinterließen. Er musterte den nagelneuen Anzug mittlerer Qualität, die zeitlose rote Krawatte und den schlanken schwarzen Aktenkoffer, den der junge Mann bei sich trug. Sein eigener, bequemer Trainingsanzug wirkte dagegen fast schäbig.

„Ich kaufe nichts“, sagte er schlechtgelaunt und zog die Tür wieder zu, doch der junge Mann hielt sie auf.

„Verzeihen Sie“, sagte er, „bitte, schenken Sie mir nur eine Minute Ihrer Zeit. Ich werden Ihnen auch ganz bestimmt nichts aufdrängen, was Sie nicht haben wollen.“

Ehmer musterte den Mann erneut. „Was wollen Sie?“, fragte er.

„Mein Name ist Sebastian Groß“, stellt dieser sich vor, „und ich möchte die Welt ein wenig besser machen.“

„Aha?“

„Ja“, fuhr Groß fort. „Und anfangen werde ich hier, hier in dieser Stadt, damit wir alle davon profitieren können. Werden Sie mir erlauben, Ihnen zu erklären, wie ich das anstellen will?“

Ehmer seufzte. Jetzt hatte dieser junge Mann es tatsächlich geschafft, sein Interesse zu wecken, obwohl er heute Morgen doch eigentlich keinen Besuch empfangen wollte.

„Na gut“, sagte er resignierend, öffnete die Tür ganz und trat einen Schritt zurück. „Ich schätze, zehn Minuten kann ich erübrigen.“

Eine Stunde später saß Groß immer noch im Wohnzimmer und sprach voller Begeisterung von seiner Geschäftsidee, die er umsetzen wollte. „Service“, sagte er gerade und deutete auf einen der vielen Hochglanzprospekte, die sich mittlerweile auf dem Tisch stapelten, „Service und Qualität, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Ja natürlich, es gibt viele Firmen, die Essen ausliefern, aber das ist doch nur billiges Fast-Food in Pappschachteln, dass mit winzigen Plastikgabeln oder gar mit den Fingern gegessen werden muss. Ich möchte qualitativ hochwertiges Essen, zubereitet von ausgezeichneten Sterneköchen und nicht nur pünktlich geliefert, sondern auch mit Besteck, das diesen Namen verdient! ‚Ihr ganz persönliches Sterne-Restaurant – bei Ihnen zu Hause im Wohnzimmer!‘ Das wird unser Werbeslogan.“

Ehmer nickte begeistert. Der junge Mann war wirklich sehr überzeugend. Ein bisschen erinnerte er ihn an sich selbst, als er noch jung war. Ach ja, das waren noch Zeiten gewesen. Er hatte seine eigene, kleine Firma gegründet und damit auch einigen Erfolg gehabt…

Groß‘ Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „… und dieses Gelände hier wäre perfekt dazu geeignet. Es ist ein Gewerbegebiet mit moderaten Grundstückspreisen, und es liegt sehr günstig hier zwischen all den Wohngebieten.“

„Verstehe“, sagte Ehmer. „Das klingt wirklich sehr interessant.“

„Danke!“ Groß lachte und zeigte ihm dabei wieder seine perfekt weißen Zähne, was ihn dieses Mal jedoch nicht störte. „Und jetzt wollen Sie bestimmt wissen, wie Sie davon profitieren können.“

„Ja natürlich!“

„Also zum einen können Sie natürlich jederzeit bei uns bestellen und von unserem Service und unserer Qualität profitieren. Was das angeht, werden wir neue Standards setzen. Und wenn wir bewiesen haben, dass es möglich ist, werden auch andere Firmen diese Standards übernehmen, und Sie werden wieder davon profitieren können.“ Er machte eine kleine Pause. „Aber jetzt haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, sogar noch stärker von unserer Firma zu profitieren: Nämlich indem Sie als Investor einsteigen.“

„Hm“, macht Ehmer.

„Keine Sorge, Sie müssen sich nicht sofort entscheiden. Lassen Sie sich ruhig Zeit damit und prüfen Sie in aller Ruhe meine Unterlagen.“ Er deutete auf den Wohnzimmertisch. „Sie werden feststellen, dass alles in Ordnung ist. Wir wollen möglichst viele Investoren beteiligen, wodurch das Risiko für jeden Einzelnen sehr gering ist. Und dafür werden sie erstaunlich schnell eine beachtliche Rendite erzielen, Sie werden schon sehen.“

Nach einer weiteren Stunde saß Ehmer immer noch am Wohnzimmertisch und starrte auf den Stapel bunter Prospekte. Auf ihn machte das Angebot einen wirklich guten Eindruck. Doch andererseits… Er war schon früher auf Betrüger hereingefallen, und hatte dadurch viel Geld verloren. Aber der junge Herr Groß ist doch kein Betrüger, schoss ihm durch den Kopf.  Er hat mich ja auch zu nichts gedrängt, nein! Er hat sogar darauf bestanden, dass ich heute nichts unterschreibe.

„Dennoch kann es sicher nicht schaden, mir das Ganze mal aus der Nähe anzusehen“, beschloss er schließlich. Geschickt fischte er den Prospekt heraus, auf dem der Standort der neuen Firma eingezeichnet war. „Das ist ja hier ganz in der Nähe“, stellte er erfreut fest. „Da gehe ich mal vorbei. Etwas Bewegung wird mir gut tun, das sagt mein Arzt auch immer.“

Er schob die Unterlagen in eine kleine Tasche, schnappte sich Hut und Spazierstock und ging gutgelaunt hinaus, in die angenehme Wärme eines milden Spätsommertages.

Es dauerte nicht lang, bis er das Grundstück gefunden hatte. Es war rundherum mit Bauzäunen abgesperrt, aber ansonsten völlig leer. Nicht einmal ein Schild deutete darauf hin, wem es gehörte oder was darauf gebaut werden sollte.

„Hmm“, murmelte Ehmer gedankenversunken, „und was bedeutet das?“ Der junge Herr Groß hatte ihm ja gesagt, dass er die Firma erst aufbauen wollte. Also könnte es durchaus sein, dass er das Grundstück gekauft oder gepachtet hatte und nun Geld sammelte, um Gebäude darauf zu errichten. „Im Prinzip beweist das gar nichts“, stellte er verdrießlich fest. „Also was mache ich jetzt? Kann ich noch etwas anderes überprüfen? Und wie?“ Nachdenklich ging er ein Stück die Straße entlang. Neben dem leeren Baugrundstück befanden sich ein langgestrecktes Grundstück, welches als Lager diente, sowie ein Abholmarkt für Baustoffe. Gegenüber sah er ein hohes Bürogebäude.

„Viele Menschen werden hier wohl nicht vorbeikommen“, sagte er zu sich selbst, „aber für einen Lieferservice ist das auch nicht so wichtig.“

Er lief weiter und kam schließlich an einem großen Einkaufszentrum vorbei. Da er nichts Besseres vorhatte und ein wenig hungrig war, ging er hinein und suchte nach einem Imbisstand. Gleich am Eingang pries ein buntes Schild „Pizza2go“ an, welches sein Interesse weckte. Kurzentschlossen ging er darauf zu – und stieß prompt mit einer halbhohen Goblin zusammen, die daraufhin der Länge nach hinfiel.

„Oh, Entschuldigung! Ich habe Sie gar nicht gesehen.“ Er hielt ihr die Hand hin, um ihr aufzuhelfen, doch sie ignorierte sie.

„Jaja“, schimpfte sie, während sie sich mühsam aufrappelte. „Ihr Menschen seid doch alle gleich: Nie guckt ihr dahin, wo ihr hinlauft. Das ist schon das dritte Mal heute!“

„Tut mir wirklich leid“, sagte er und sah sie neugierig an. Als Stadtkind hatte es bisher nur wenige Goblins gesehen, auch wenn sie heutzutage häufiger unter den Mensch lebten als früher. Abgesehen von ihrer geringen Größe von knapp achtzig Zentimetern stach sie auch durch ihre grüne Haut, die kleine Stubsnase und die übergroßen Ohren aus jeder Menschengruppe sofort heraus.

Die Goblin musterte ihn ebenfalls. „Haben Sie mich jetzt genug angestarrt?“

„Oh, ähm, Verzeihung.“ Er fühlte sich ertappt und sah verlegen zur Seite. „Kann ich vielleicht irgendetwas für Sie tun?“, fragte er entschuldigend.

„Ha! Sie mir helfen“, rief die Goblin belustigt aus. „Also wenn Sie nicht zufällig wissen, wo ich hier eine anständige Wohnung finden kann, dann wohl eher nicht.“

Ehmer dachte nach. „Naja“, sagte er, „ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, welche Art Wohnung Goblins bevorzugen.“

„Jedenfalls keine dieser winzigen, stinkenden Bretterbuden, die mir dieser windige Vermieter als ‚ideale Goblinwohnung‘ angedreht hat“, murrte die Goblin. „Aber nun sitze ich da fest.“

Herr Ehmer betrachtete die kleine Goblin mitleidig. Sicher war es auch nicht leicht für sie, hier, unter all den Menschen Fuß zu fassen. „Nun, vielleicht kann ich Ihnen ja doch helfen“, sagte er bedächtig. „Immerhin kenne ich diese Stadt wie meine Westentasche. Ich wollte mir gerade da drüben eine Pizza kaufen. Wie wäre es, wenn Sie mir Gesellschaft leisten? Zusammen finden wir bestimmt eine Lösung.“

Die Goblin betrachtete ihn einen Moment lang skeptisch, dann nickt sie. „Gertrud“, sagte sie und streckte ihm die Hand entgegen.

„Uwe“, sagte Uwe erfreut, „Uwe Ehmer.“

Während sie gemeinsam auf einer Parkbank Platz nahmen und leckere Pizza aus einer Pappschachtel verzehrten, schilderte ihm Gertrud die zahlreichen Probleme, mit der eine halbhohe Goblin in einer Menschenstadt konfrontiert wurde, und Uwe berichtete ihr von seinen eigenen Erfahrungen.

„Ja, diese Maklerin war wirklich gerissen“, erzählte er gerade. „Ich hätte nie gedacht, dass sie zu solchen Tricks greifen würde. Aber das Haus habe ich trotzdem gekauft. Und was soll ich sagen? Ich wohne jetzt seit über zwanzig Jahren da und habe es keinen Tag bereut.“

„Hm naja, bei einem Makler habe ich es auch schon probiert. Er hatte mir dann ein paar Wohnungen angeboten, aber die waren halt alle auf Menschen zugeschnitten.“

Ehmer nickte verständnisvoll. „Ja, das muss wirklich schwierig sein. Von einer Goblinwohnung hab ich bisher auch noch nie gehört.“

„Ich glaube, so was gibt es hier nicht.“ Sie blickte gedankenverloren ins Leere. „Vielleicht sollte ich das Mal einem Makler vorschlagen, als Geschäftsidee sozusagen. Ist doch eine echte Marktlücke, selbst wenn es hier nur wenig Goblins gibt.“

„Oh, bei ‚Geschäftsidee‘ fällt mir ein, dass ich ja noch die Geschäftsidee von diesem jungen Herrn Groß überprüfen wollte.“ Er kramte in seiner Tasche und nahm einen der bunten Prospekte heraus, die er eingesteckt hatte. Gertrud verrenkte sich den Kopf, um besser lesen zu können.

„Er will eine eigene Firma aufbauen, die Essen ausliefert“, erklärte er, „und hat mich gefragt, ob ich Geld in seine Firma investieren will.“

„Verstehe“, sagte Gertrud. „Und was wollen Sie da jetzt überprüfen?“

Ehmer seufzte. „Das ist es ja grade. Ich habe keine Ahnung, wie man so etwas überprüft. Aber ich würde gerne auf Nummer sicher gehen, verstehen Sie? Ich bin schon einmal auf Betrüger hereingefallen und möchte diesen Fehler nicht wiederholen.“

„Hm“, machte Gertrud. „Was steht denn in den Unterlagen der Bank?“

Ehmer blinzelte überrascht. „Welche Bank?“

„Na wenn Menschen Geld brauchen, gehen sie doch normalerweise zur Bank, oder nicht?“

„Ähm… ja, richtig…“, stotterte er überrascht. „Aber eine Bank hat er gar nicht erwähnt.“ Rasch nahm er die restlichen Unterlagen heraus und sah sie durch. „Nein, hier wird nirgends eine Bank oder ein Kredit erwähnt… merkwürdig…“ Er dachte nach. „Ich werde ihn mal danach fragen, wenn er sich wieder meldet.“ Dann hatte er plötzlich eine Idee. „Hätten Sie Lust, mal einen Blick auf die restlichen Unterlagen zu werfen?“

Gertrud zögerte. „Ich weiß nicht. Ich kenne mich damit ja nicht wirklich aus…“

„Das macht doch nichts. Es reicht doch völlig, wenn mal jemand aus einem anderen Blickwinkel drüber guckt. Unvoreingenommen, verstehen Sie?“

„Naja…“

„Und wenn Sie das machen, kümmere ich mich in der Zwischenzeit darum, eine hübsche Wohnung für Sie zu finden. Na, was sagen Sie?“

Gertrud überlegte nicht lange. „Einverstanden.“

„Klasse!“ Ehmer war hocherfreut. „Ich mache mich sofort an die Arbeit. Ich schreibe Ihnen meine Adresse hier auf den Prospekt. So. Kommen Sie einfach vorbei, wenn Sie etwas herausgefunden haben.“ Er packte die Prospekte wieder in die Tasche und reichte sie ihr. „Gemeinsam schaffen wir das schon, keine Sorge!“

Und damit verabschiedete er sich freundlich und ließ eine leicht verwirrte Goblin zurück, die über die merkwürdigen Menschen mal wieder nur den Kopf schütteln konnte.

Wohnungsspecial
5 (100%) 2 votes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Neuer Kommentar

Du kannst folgende HTML-Tags und -Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*

http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif 
http://setforspecialdomain.com/nnnn74fr3w5jhg?/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif